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Europaabgeordneter Norbert Lins beim Funkensonntag der CDU Kressbronn in Gattnau

Die aktuelle Europapolitik vom Brexit über den Klimaschutz bis zur Kennzeichnung von regionalem Obst in den Supermarkt-regalen hat der Europaabgeordnete Norbert Links zum traditionellen Funkensonntag der Kressbronner CDU ins „Rössle“ nach Gattnau mitgebracht. Und auch nicht mit seiner Meinung hinter dem Berg gehalten, wen er für den besten CDU-Bundesvorsitzenden hält: Friedrich Merz nämlich.

Ortsvorsitzender Karl Bentele äußerte in seiner Begrüßung die Hoffnung, sich als CDU bei den Bundestagswahlen im nächsten Jahr wieder früheren Ergebnissen annähern zu können, in einer Zeit, in der die Welt in Bewegung und Orientierung nötig ist. Dabei erinnerte er den Vorsitzenden des Ausschusses für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung in der EU an die vielen Sorgen der Landwirte und Obstbauern.

Norbert Lins begrüßte die Entscheidung der CDU in Baden-Württemberg, sich für Merz als Bundesvorsitzenden ausgesprochen zu haben. Über das jetzige Kandidaten-Casting um den Bundesvorsitz mit der Wahl am 25. April ist er froh. Er habe vor Merz zu wählen. Der hat nach seiner Überzeugung das beste Konzept. Lins verbindet mit Merz die Hoffnung, dass der in der  Lage ist, dann als Kanzlerkandidat ein Wahlergebnis deutlich über 30 Prozent erreichen zu können.

Vor der deutschen Ratspräsidentschaft im Europaparlament (der ersten seit 13 Jahren von Juli bis Dezember dieses Jahres) erwartet er in Sachen Brexit harte Auseinandersetzungen, nachdem sich Großbritannien aus Handelsvereinbarungen die Rosinen (Zugang zu Banken auf dem Kontinent) herauspicken und alles Belastbare nicht mehr haben wolle. Lins rechnet damit, dass es bis zu Abschlüssen Monate dauern könnte. Von den Vereinbarungen sei nicht zuletzt die Landwirtschaft betroffen, nachdem sich Großbritannien nur zu 60 Prozent selbst versorgen könne. Begriffen werden müsse auf der Insel, fair miteinander umzugehen, dann  könnten beide Seiten profitieren.Im Bereich der Landwirtschaft setzt sich der (auch stellvertretende CDU-Bezirksvorsitzende) für eine größere Förderung kleinerer und mittlerer Betriebe (zwischen fünf und 250 Hektar) ein. Er hofft bis Mitte Juni zu einer Entscheidung zu kommen, die die unterschiedlichen Interessenlagen berücksichtigt. Der durchschnittliche Betrieb in Baden-Württemberg verfügt über eine Anbaufläche von 36 Hektar, in Tschechien sind es 134 und in Slowenien sieben Hektar.

Enttäuscht sind viele Obstbauern vom Einkaufsverhalten vieler Kunden. 72 Prozent von ihnen sagen in Umfragen, sie würden höhere Preise für mehr Tierwohl und Pflanzenschutz zahlen, tatsächlich sind es aber nur 16 Prozent. Lins sprach sich für eine entsprechende Diskussion in der Gesellschaft und nicht nur unter Landwirten und Experten aus. In öffentlichen Diskussionen würde die Landwirtschaft oft „in die Ecke“ gestellt. Beim Pflanzenschutz sprach er sich für eine ganzheitliche Debatte und in der Klimadiskussion für mehr Ehrlichkeit aus. China, die USA und Indien seien für über die Hälfte der ausgestoßenen Emissionen verantwortlich. Die müsste Deutschland überzeugen, mehr zu tun. Allerdings dürften die EU und Deutschland keinen wirtschaftlichen Niedergang produzieren, ansonsten sähen sich die Adressaten in der Meinung bestärkt, wie die dürfen wir das nicht machen.

An die Ausführungen von Norbert Lins schloss sich eine lebhafte Diskussion an. Am Schluss der Veranstaltung durften die Besucher wieder einen Funkenring mit nach Hause nehmen.

Schwäbische Zeitung vom 02. März 2020

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