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Gemeinderat verabschiedet den gemeindlichen Haushaltsplan 2021
CDU-Fraktion weist auf das Setzen von Prioritäten, Verschieben von Investitionen im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten (u.a. Parkplatz beim Fischerdorf) und Vermeidung neuer Kreditaufnahmen hin.

Der Gemeinderat Kressbronn hat in seiner letzten Sitzung des Jahres 2020 den Haushaltsplan 2021 verabschiedet Er umfasst ein Haushaltsvolumen von ca. 22,1 Mio. €. Bestimmend bei den Beratungen und der Beschlussfassung dazu war, dass es zwar im Jahr 2020 wegen hoher Bundes- und Landeszuschüsse trotz der Steuerausfälle infolge der Coronapandemie noch ein ausgeglichenes Jahresergebnis des Haushaltes gab, damit aber für das Jahr 2021 wegen der massiven Einschränkungen von Handel und Gewerbe nicht mehr zu rechnen ist. Der Spielraum für Neuinvestitionen wird geringer, nachdem schon etwa 1/3 der Gesamteinnahmen der Gemeinde für Personalausgaben verwandt werden müssen und auch die bestehenden Einrichtungen – insbesondere Kindergärten, Schulen, Sport und Tourismus etc – hohe Abschreibungen und laufenden Aufwand bedingen.
Die CDU-Fraktion hat im Rahmen der Beratungen und der Beschlussfassung eindringlich darauf hingewiesen, dass die unbedingt notwendigen Investitionen – wie von der Gemeindeverwaltung für 2021 vorgeschlagen – positiv mit entschieden werden, es andererseits aber eingeschränkt werden müsse, weitere Kreditaufnahmen für die Gemeinde zu tätigen. Zusätzliche Eigenkapitalausstattungen oder Trägerdarlehen für die gemeindlichen Eigenbetriebe könne es nicht geben, wenn andererseits der Haushalt unmittelbar oder mittelbar dann Bankkredite aufnehmen müsse. Ausgabeprioritäten seien auf Jugend, Schulen und die  Erschließung von Wohn- und Gewerbebauflächen zu setzen. Nicht vergleichbar zentrale Vorhaben sind zeitlich zu verschieben bis wieder genügend Mittel dafür zur Verfügung stehen. In diesem Sinne sei davon auch der Antrag der CDU-Fraktion auf Anlage eines innerörtlichen Parkplatzes beim Fischerdorf/Brühlstraße  erfasst. An diesem Vorhabensantrag wird zwar festgehalten, es könne aber mit einer Ausführung zugewartet werden, bis wegen der Parkschulzenrumerweiterung ohnedies ein Baustellenparkplatz an der relevanten Stelle anzulegen sei. Es ergäben sich insoweit in den Kosten Synergieeffekte. Zudem wurde nochmals darauf hingewiesen, dass entgegen den Vorstellungen der schon jetzt erhobenen Gegenvorstellungen aus Teilen der Bevölkerung kein fest asphaltierter Parkraum entstehen soll, sondern eine überschaubare (30 bis 40 Parkplätze), wasserdurchlässige aufgekieste Fläche mit durch Planzungen aufgelockerten Bereichen, so dass eine Einbindung in die natürlichen Gegebenheiten bleibt.
Ziel des Einsatzes der Haushaltsmittel sei eine weiterhin attraktive, liebens- und lebenswerte Gemeinde.